von l.: Ercan Kilic, Pieter K.G. Welge, Silke Westphal (AG Schacht Konrad), Ulrike Siemens, Claus Schröder (AG Schacht Konrad, Fachgruppe Asse), Ursula Schönberger (AG Schacht Konrad), Ghalia El Boustami

Besuch bei der AG Schacht Konrad

Gemeinsam mit der Bundestagskandidatin Ghalia ElBoustami besuchten die Landtagskandidaten der Grünen Ulrike Siemens (WF 10), Pieter K. G. Welge (WF 9) und Ercan Kilic (SZ) die Arbeitsgemeinschaft „Schacht KONRAD“, um sich über den neuesten Stand aus Sicht der Initiativgruppe zu informieren. Die neueste Gesetzeslage sei ein wenig widersprüchlich, obwohl von der selben Regierung zu verantworten. Aber die Arbeitsgemeinschaft versuche, das Beste daraus zu machen.  Alle an dem Gespräch Beteiligten waren sich einig, dass eine Endlagersuche kaum erfolgreich sein werde – außer in der Verschwendung von Steuergeldern. Der Schwerpunkt müsse darauf gelegt werden, unbefristet sichere Zwischenlager zu schaffen, und das heiße, eine Technik zu entwickeln, die diese Zwischenlager sowohl gegen Unbillen der Natur als auch gegen menschliches Einwirken sichern.

Der Widerstand gegen Lagerungen in Schacht Konrad wie auch der Asse sei nach wie vor stark. Bedauerlich sei, dass oft nur nach den technischen Kosten der Einlagerung gefragt werde, aber weder der Verlust an Lebensqualität, oft auch an Gesundheit, z.B. die erhöhte Anzahl von Krebserkrankungen im Umfeld der Asseeinlagerungen, noch der höchst materielle Verlust an Wohnattraktivität, was bei den Gemeinden zu geringeren Steuereinnahmen führt, berücksichtigt würden.

Der Widerstand zeige sich auch in der internationalen Vernetzung der Gruppen, so dass auch aus unserer Gegend Aktive an den Protesten in und um Aachen, … teilnahmen.

Die Grünen zeigten sich äußerst beeindruckt von dem Engagement und der fachlichen Expertise der Arbeitsgruppe und sicherten ihr jedwede Unterstützung zu.

 

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